Berufsunfähig – und dann?
Kann man nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben, gefährdet dies die Existenzgrundlage. Private Vorsorge sichert Sie vor den finanziellen Folgen einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit ab.

Jeder vierte Angestellte und jeder dritte Arbeiter scheidet aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Nur in rund 15 Prozent aller Fälle sind Unfälle die Ursache für vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. An erster Stelle stehen mit mehr als 30 Prozent Erkrankungen am Skelett und Bewegungsapparat, gefolgt von Nervenleiden und Herz- bzw. Kreislaufproblemen.
Einen staatlichen Berufsunfähigkeitsschutz gibt es dabei nur für ältere Arbeitnehmer, die vor dem 02.01.1961 geboren wurden. Aber selbst dieser staatliche Schutz reicht in den meisten Fällen nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard halten zu können.
Jüngere Arbeitnehmer haben überhaupt keinen staatlichen Schutz für den Fall der Berufsunfähigkeit mehr. Je nach Gesundheitszustand haben sie allenfalls Anspruch auf eine geringe staatliche Erwerbsminderungsrente. Die berufliche Qualifikation zählt hierbei nicht: Ein leitender Angestellter müsste im Ernstfall auch eine Stelle als Pförtner annehmen.
Nicht nur der gewohnte Lebensstandard ist im Schadensfall gefährdet, sondern auch die private Altersvorsorge. Besonders hart trifft es Familien mit Kindern, bei denen ein Elternteil der Alleinverdiener ist – fällt dieser aus steht die gesamte Existenz auf dem Spiel.
Schützen Sie sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit, um im Schadensfall unabhängig zu bleiben und Ihren gewohnten Lebensstandard zu wahren.